Examinierte Atem-, Sprech- und Stimmlehrer*innen sind Fachleute für Atmung, Sprache / Sprechen und Stimme.

Sie behandeln Patienten (alle Kassen) in eigener Praxis oder im Team. 

Sie bringen als Stimmprofis "VIPs", Politiker, Profis bei Funk und Film zu Höchstleistungen und schützen Lehrkräfte, Pfarrer*innen und Hausfrauen/Hausmänner vor stimmlicher (und seelischer) Überlastung. 

Der zukünftige gesellschaftliche Bedarf an dieser Berufsgruppe ist in allen Generationen groß, z. B. in den vorschulischen Einrichtungen und in Einrichtungen für Senioren.

Vielfalt inklusive

Atem-, Sprech- und Stimmlehrer*innen helfen Kindern mit Sprachentwicklungsverzögerungen und schulen Menschen mit Redeflussstörungen wie Stottern oder Poltern. Oder sie behandeln Menschen, die nach einem Schlaganfall Sprache neu erlernen müssen.

Das pädagogisch-künstlerische Arbeitsfeld hält berufliche Perspektiven in Schauspiel- und Opernhäusern bereit. Atem-, Sprech- und Stimmlehrer*innen betreuen Chöre oder leisten eine wichtige Arbeit in der Sprecherziehung und Stimmbildung, zum Beispiel in Rundfunk- und Fernsehanstalten. Sie helfen Schauspieler*innen, Sänger*innen oder Moderator*innen, die hohen stimmlichen Anforderungen auf der Bühne und im Studio zu erfüllen.

Gutes Geld für gute Arbeit

Angestellte wie Selbstständige verdienen gut. Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich beispielsweise zur Therapieleitung im Krankenhaus, als Leitung einer sprachtherapeutischen Praxis oder als Ausbildungslehrkraft an Berufsfachschulen, Schauspielschulen und Musikhochschulen.

Über Ausbildung, Schule und Beruf

Interview mit Julia Flöricke, Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin
Podcast der Sendung "Aus der Schule geplaudert" vom 18.02.2010 im (Lokal-)Radio Funkwerk, Thüringen (mp3)