Stimm- und Sprechtraining
CJD Institut Schlaffhorst-Andersen (ISA)
Coaching - Fortbildung - Weiterbildung

15. Bad Nenndorfer Therapietag (13.11.2010)

Dialog - Bewegung - Sprache: Therapie in verschiedenen sprachlichen Handlungsfeldern

Ankündigung für den 13.11.2010
 

Mit Hilfe unserer Sprache tauschen wir Informationen aus, gehen Beziehungen ein und lernen unsere Welt kennen. Zur Verwendung der Sprache bedarf es verschie­dener Voraus­läuferkompetenzen. Die Bewegung ist die grundlegendste Form, mit der wir uns in Be­ziehung zu anderen setzen. Indem wir uns auf den anderen zu bewegen und umgekehrt auch dieser andere sich auf uns zu bewegt, beziehen wir uns aufeinander. Dieser Dialog kann zunächst, wie der tonische Dialog, basal sein. Er stellt jedoch die Grundlage für differenziertere und strukturierte Formen des kommunikativen Austauschs dar. Aus systemischer Sicht werden hier die Sprache im engeren Sinne – also die eigent­liche Sprechsprache – und die Sprache im weiteren Sinne, zu der u. a. die non­verbale Kommu­nikation gehört, verwendet.

 

Im Rahmen dieses Therapietages werden die verschiedenen Bereiche miteinander in Be­ziehung gesetzt. Die Bewegung ist im Konzept Schlaffhorst-Andersen tief ver­wurzelt, ebenso wie das Thema des Dialoges, und soll deshalb besondere Beachtung finden.
Die Kinder und Erwachsenen, um die es hier in erster Linie gehen soll, sind zum einen solche, die in ihren Kommunikationskompetenzen umfassend beein­trächtigt sind. Zum anderen geht es aber auch um ganz gewöhnliche Therapiesituationen. Es geht also darum, wie es gelingen kann, solche Bedingungen zu gestalten, die hilfreich sind, damit die Therapie Erfolg versprechend verläuft.
 
Der diesjährige Therapietag soll Anregungen hinsichtlich unterschiedlicher Grund­lagen und Konzepte geben. In den Workshops wird es um die konkrete Gestaltung von förder­lichen Bedingungen gehen.

 

Das Anliegen des 15. Bad Nenndorfer Therapietages ist es, ein Forum zu schaffen, bei dem therapeutische Verfahren vorgestellt und praxisorientierte Impulse für die Arbeit mit den betroffenen Kindern, Erwachsenen und deren Familien angeboten werden.
 
Dipl.-Päd. Jens Kramer