Meine Zeit steht in deinen Händen

Wir trauern um Margarete Saatweber

48 Jahre lang war Margarete Saatweber der CJD Schule Schlaffhorst-Andersen Bad Nenndorf eng verbunden ...
  • zunächst selbst als Schülerin in der Ausbildung in Eldingen zur Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin,
  • schon früh im Vorstand des Berufsverbandes der Atem-, Sprech- und Stimmlehrerinnen,
  • im Kuratorium der Schule seit 1977,
  • als Lehrkraft ab 1984,
  • als fachliche Beratung von Praktikantinnen,
  • als Studienleiterin von 1989 bis 2001,
  • danach als Fortbilderin für schulinterne Schulungen,
  • als Supervisorin

und immer als Unterstützerin und Beraterin

und als Freundin des Führungsteams und der Mitarbeiterschaft.


Berufspolitisch stand Margarete Saatweber jahrzehntelang an erster Stelle, wenn es um die Anerkennung des Berufes ging, bei den Krankenkassen, bei den Gesundheits- und Finanzministerien oder auch bei der Landesschulbehörde Anfang der 80-er Jahre.
 
Fachlich erwarb sie sich die Kompetenzen in allen Anwendungsbereichen des Konzeptes Schlaffhorst-Andersen. Sie gehörte zu denen, die darüber auch sprachen ... auf nationalen und internationalen Kongressen, in ungezählten Artikeln der Fachpresse und in Fachbüchern.
 
Ihre „Einführung in die Arbeitsweise Schlaffhorst-Andersen“ von 1990 versuchte zum ersten Mal das gesamte Konzept Schlaffhorst-Andersen zusammenhängend darzustellen und liegt derzeit in der 6. Auflage vor.
 
Und ein letzter Wunsch wurde ihr erfüllt, als sie das fertige Manuskript der nun im Winter erscheinenden wissenschaftlichen Veröffentlichung in Händen halten konnte, das sie zusammen mit Antoni Lang fünf Jahre lang vorbereitet hatte.

Wir, die wir Margarete Saatweber erlebt haben, die mit ihr zusammenarbeiten durften und die Entwicklung der Schule über lange Zeit mit ihr gemeinsam verantwortlich gestalten konnten, danken ihr von ganzem Herzen.
Wir sind uns bewusst, wie umfänglich ihr Anteil bei allen Entwicklungen gewesen ist.
Der Name Margarete Saatweber wird immer mit der Schule untrennbar verbunden bleiben.
 
Jeder einzelne von uns wird seine persönliche Verbundenheit in treuem Andenken bewahren.

Torsten Bessert-Nettelbeck, im Oktober 2009
für alle Mitarbeitenden und für die Schülerschaft